5:00 Tagwache – Zusammenpacken – Frühstück – Taxi zum Boot, Überfahrt über den Tiputa Pass – wieder Taxi zum Flufhafen, Abflug 8:55, klingt nach Stress – war es aber nicht. Irgendwie läuft hier alles wie in einen Flow. Der Bäcker hat bei den Nachbarn gestoppt (war wieder ein Großeinkauf)- Jürgen hat ihn überredet uns auch eins zu verkaufen – ausnahmsweise…, beim Flug bekamen wir ein Upgrade, und der Blick von oben auf Ragiroa und Fakarava hatte eher den Charakter eines Scenic Rundflugs. Wir sind definitiv in einer anderen Welt unterwegs…
Am Flughafen wurden wir von der Lodge abgeholt und zuerst zum Shop der Tante gebracht. Die Mutter hat ein Snack- Lokal, hier kennt jeder jeden, die Verwandtschaft ist groß, die Gendarmerie fast arbeitslos. Unsere Unterkunft, die Pacific Lodge liegt mehr als abgelegen am nördlichen Rand des Atolls. Die Tauchbasis hat sich geweigert uns morgen dort abzuholen. Auch wenn es nah aussieht, es sind doch 12 km hin. Die Lodge vermietet aber Scooter und so haben wir dieses Problem auch gelöst. Die Pacific Lodge (Eröffnung Februar 2026) besteht aus 2 Häuschen direkt am Strand , einer Gemeinschaftsküche und das war es. Auf Google Maps ist der Bereich noch unverbaut. Es ist aber der schönste Platz, den man sich vorstellen kann. Eine Riff unmittelbar davor, perfekt zum Schnorcheln – unzählige Haie schwimmen fast bis an den Strand. Eva hat erstmalig seit wir hier sind gekocht. Die Überraschungsmitbringsel von Jürgen (ein Guinness und ein Punti) haben dazu sehr gemundet. Nach einem Sunset-Schnorcheln sitzen wir bei einer Flasche Frizzante vom Weingut auf Rangiroa (das einzige auf einem Atoll) auf der Terrasse und sind rundum zufrieden.
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