Eigentlich hatten wir nach 22 Stunden Flug und Zeitverschiebung von 11 Stunden (nach hinten) einen massiven Jetlag erwartet, aber der Nachflug und die Ankunft in Papetee um 5:20 in der Früh haben uns das erspart.
Die mehr als 2 Stunden „technischer Stopp“ in San Francisco (der keiner war – die Einreise un den USA ist uns trotzdem nicht erspart geblieben – 40,— pro Person und eine Unmenge an Fragen fast bis zur Schuhgröße), verging durch ständige Aktivität in der Ein- und Weiterreise wie im Flug …
Nicht erspart blieb uns das Chaos am Flughafen in Papetee. Massenweise Menschen – der Großteil hatte den selben Weg wie wir, nach Huahine und der Hauptstadt Fare in der am Mittwoch das größte, härteste und spektakulärste Auslegerkanu-Rennen der Welt „Hawaiki Nui Va’a“ startet. Es dauert 3 Tage, 4 Inseln werden in Ruderteams von 6 Männern angefahren. Start ist Huahine, Ziel Bora Bora. Es wird auch als der „Super Bowl“ des polynesischen Sports bezeichnet.
Im Flugzeug sind wir auf eine Gruppe Jugendlicher ins Gespräch gekommen – bewaffnet mit 2 Riesen-JBL und viel echt guter Laune. Die nächste Zeit ist Party angesagt, sie fahren mit einem Boot die 3 Tage Rennen mit, aber nicht als Mannschaft sondern als Supporter!
Unsere Unterkunft „Meri Lodge Huahine“ liegt direkt neben dem Lagerplatz der Boote. Heute war Zusammenbau- und Einrudertag. Manche Piroquen sind sogar mit Wellenreitern um die Wette gesurft. In der Stadt geht es zu wie beim Aufsteireren – Getränke und Essensstände ohne Ende.
Wir haben uns dann das Kajak der Unterkunft geschnappt und sind mit Angelzeug und den Schnorchelsachen zu einer Lagunentour.
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